| Metamorphit | Marmor | |
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| siehe auch: Kalkstein Bezeichnung: von griech. Mármakos = schimmernder Felsblock | ||
| lexikalische Definition |
der; kristalliner, körniger metamorpher Kalkstein (Calciumcarbonat), rein weiß, durch Beimengungen auch gelb, rot, grün, grau, schwarz gefärbt. (Qu.: Brockhaus) | |
| Eigenschaften | rein weiß, oft mit hellgrauen Adern, durch Beimengungen gelb, rot, grün, grau oder schwarz gefärbt; unterschiedliche Färbungen mit leichten Zeichnungen durch Nebenbestandteile (z.B. Eisen, Silicium, Graphit,...) mittel- bis grobkörnig, kristallin, schäumt mit Salzsäure; leicht zu schneiden und zu polieren, | ![]() |
| Vorkommen | beste Vorkommen in Italien (Carrara) und Griechenland; sonst im Erzgebirge, Fichtelgebirge und in Böhmen, in Österreich (Salzburg), Norwegen, Türkei, Portugal, Rumänien und Namibia | |
| Zusammen- setzung |
Marmor ist kaum verunreinigter Kalk, der durch Metalloxide seine Färbung erhält. Besteht zu 80% aus Calcit. Weitere Bestandteile: Glimmer, Phengit, Phlogophit, Graphit; Chemische Zusammensetzung (Calciumcarbonat, CaCO3) | |
| Verwendung | Marmor wird oft von Bildhauern benutzt und dies vor allem im antiken Griechenland. Auch für die Römer spielte der Baustein Marmor eine wichtige Rolle. Viele Tempel, Gebäude und Skulpturen wurden daraus gebaut. Im Kolloseum z.B. bestanden die Treppen und Sitze aus Marmor. Heute kann man Marmor zu fast allem gebrauchen. Oft wird er als Bodenbelag, Wandplatten, Treppenstufen o.ä. verwendet. | |
| Zusammenstellung: Stephanie Helmchen, Peter Slaby | ||